Julian Palacz

Bewegungstopographie, 2017
Sandstein 3D-Druck
 

»Wenn einer von den Roboterarmen aus der Autoindustrie in Pension geht, beginnt er, die Bibel zu schreiben.«

Sherine Anis

o.T., 2016

 

»Ähnlich wie die Geologen, wenn sie die unterschiedlichen Erdschichten analysieren, interessiert mich dabei, was man durch Materialien und seine Kombinationen über eine Kultur beziehungsweise die Verbindungen und Verschränkungen mehrerer Kulturen erfahren kann und welche Geschichten sich dadurch erzählen lassen.«

Roberta Lima

Rupture, 2016

 

»When something breaks, as part of a process, a new artwork might be revealed.«

Julia Zastava

Head of an artist
with channeling hairdo, 
2016
 

»I am interested in taking the spectator away from her comfort zone with the help of tricky confusion.«

Kerstin von Gabain

o.T., 2016

 

»Das ist Wachs. Aber ich versuche, dass es als solches nicht erkennbar ist. Die Knochen sollen aussehen wie Candy oder Eiscreme, wie etwas, das man sich schnell kaufen und konsumieren will.«

Katrin Hornek

Líthos (Michelle), 2016
Konglomerat, Gips, Cholelit
 

» Ich hatte das Gefühl, der Mensch ist viel näher an der Tropfsteinhöhle, als er es wahrhaben möchte. Dasselbe Gestein, mineralische Apatite, können außerhalb des Menschen ja genauso enstehen, zumeist in Graniten. Wenn der Mensch sich nicht ständig bewegen würde, wären seine Apatite auch Tropfsteine. «

Christoph Meier

o.T., 2016
vierteilig,Gips, Kork, Kunststoff
Wachs, Glas, Alkohol

»Das Setup komponiert sich dann immer wieder neu, durch das Herausnehmen, Schluckerl trinken und Zurückstellen der Flaschen. Der Flascheninhalt wird sich in unsere Mägen leeren.«

ART N MORE

Live is Life
Na-Na
Na-Na-Na

»Guten Tag ART N MORE. Wie lange kennt ihr euch schon? Wie würdet ihr euch beschreiben? Was macht ihr so, wenn ihr zusammen seid? Wie oft seht ihr euch? Welche Farbe mögt ihr am liebsten? Habt ihr viel gemeinsam?«

Ulrike Köppinger

I Remember / Erinnerung, 2015
Stein, Ast, Draht

 

»We are the stone.«

Andreas Greiner

The Last Exponent, 2015
Knochen, Holz, Metall

 

»Mein Hahn, ein Broiler aus Brandenburg, war ungewöhnlich groß, sein Skelett hingegen verhältnismäßig klein, dennoch beachtlich — ein echter Fleischkoloss. Normalerweise sterben diese Zuchttiere aufgrund ihres Fresstriebs vor Eintritt der Geschlechtsreife an Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Arterienverkalkung usw. Aber nach ca. fünfunddreißig Tagen werden die Masthühner sowieso geschlachtet.«

Johannes Weckl

Flat Piece, 2015
Statuario Marmor

 

»Erlebnis und Kulisse, dazwischen Konstruktion.
Das Offene ist sichtbar.
Licht fällt auf uns, wir werden Schatten. Konstruktionen verbleiben hinter den Kulissen. Sichtbar bleiben die Kulissen.
Die Kulisse ist unsere Oase.
Der Blick der Götter, auf die Welt schauend.«

Sissa Micheli

City of Promises, 2015
goldglasierte Keramik
 

»Viele einzelne Eisstanitzel ergeben eine ›Stadt‹. Mehrere goldene Eisstanitzel potenzieren ihre Kraft zu einem Kollektiv, das zu einem Zentrum wird.«

Jenni Tischer

Making (Sides), 2015
Glas, Drahtseil, Aluminium
 

»In Making (Sides) geht es sowohl um die Andeutung einer optischen Täuschung als auch um die Relativierung, die durch die gleichzeitige Präsenz von beiden Seiten entsteht. Glas gilt immer noch vor allem in der Architektur als Synonym für eine transparente Gesellschaft, für das Ineinandergreifen von privatem und öffentlichem Raum. Abgesehen davon, dass Glas aber meistens das »Außen« reflektiert und damit nicht durchsichtig ist, erscheint es mir auch trügerisch zu glauben, durch alles hindurch sehen zu können. Denn wenn wir auf nichts mehr treffen als auf »Durchblicke«, haben wir nichts mehr, auf das wir blicken können, geschweige denn etwas, auf das wir treffen können, das zurückblickt.«

Valentin Ruhry

Pool, 2014
Eisen, pulverbeschichtet
 

»Wir sind umgeben von Dingen, die uns bekannt erscheinen, aber über die wir eigentlich nichts wissen. Wie funktioniert ein Kühlschrank, woher kommt der Strom oder was genau bedeutet es eigentlich, eine e-Mail zu versenden? Kaum jemand kann erklären, wie der Kühlschrank funktioniert, den alle in ihrer Küche stehen haben. Wir sind also überall umgeben mit Dingen, von denen wir abhängig sind und die uns sehr vertraut erscheinen, die uns aber eigentlich völlig fremd sind.«